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Literarische Vereinigung Braunschweig e.V.

Project: Gestaltungsleistungen, Typografie, Vorlagenherstellung und Herstellungsleistungen zu Jahresgaben für die Literarische Vereinigung Braunschweig e. V. Design: Eckhard Blaume / wir design


Wolfgang Robert Griepenkerl – Maximilian Robespierre

Die Literarische Vereinigung Braunschweig e. V. erfreut Mitglieder und Unterstützer unter Anderem mit bibliophilen Jahresgaben von Autoren, deren Wirkungskreis oder Arbeiten mit der Löwenstadt in Verbindung stehen.

Zum zweihundertsten Jahrestag der Französischen Revolution erschien in der Reihe „Bibliophile Schriften“ der Neudruck des Trauerspiels „Maximilian Robespierre“ von Wolfgang Robert Griepenkerl, einem einstmals umjubelten, heute vergessenen Dramatiker. Der Erstdruck war im Jahr 1849 bei Friedrich Krampe in Braunschweig hergestellt worden, der Neudruck erfolgte mit einem umgangreichen Nachwort von Dr. Eberhard Rohse beim Druckhaus Limbach, ebenfalls Braunschweig.

Die typografische Gestaltung nimmt mit der Garamond, der wohl bekanntesten Französischen Renaissance Antiqua, Bezug auf den Schauplatz der Revolution. Gesetzt wurde im Fotosatz bei Manfred Göbecke in Sickte, Lithografie und Composings kamen von Peter Vogel aus Braunschweig. Lediglich die Einbandgestaltung wurde bereits in „Pagemaker“ realisiert.


Braunschweiger Theaterzettel 1711 – 1911

Die Jahresgabe 1990 widmete die Literarische Vereinigung dem Thema Thaeterzettel, verfügte doch das Staatsarchiv Braunschweig über eine der umfangreichsten bedeutendsten Sammlungen dieser Art. Unter den 50 sorgfältig lithografierten, von Dr. Ralf Eisinger ausgesuchten und kommentierten Schmuckstücken finden sich Reproduktionen der Theaterzettel der braunschweigischen Uraufführung von Goethes „Faust“ bis hin zur Erstaufführung von Meyerbeers Grand opéra „Electra“.

Auch der Inhalt dieses Bands der „Bibliophilen Schriften“ wurde mit  konventioneller Fotosatztechnik erstellt, in der „Walbaum“, einer um das Jahr 1800 herum entstandenen Klassizistischen Antiqua, die 1975 von Günter Gerd Lange für die Berthold AG digitalisiert wurde. Lediglich die Realisierung der  Einbandgestaltung erfolgte auf dem Desktop in „Pagemaker“.


Hoffmann von Fallersleben – Deutsche Gassenlieder / Deutsche Salonlieder

Für August Heinrich Hoffmann von Fallerslebens „Deutsche Gassenlieder“ aus dem Jahr 1843 und „Deutsche Salonlieder“ aus dem Jahr 1844 (beide Literarisches Comptoir Zürich und Winterthur) entstand eine Gestaltungsidee mit starken zeitlichen Bezügen und typografischen Zitaten aus der Originalvorlage. Gesetzt wurde die Jahresgabe 1991 ebenfalls in der „Walbaum“.